
Mein Name ist Dr. Jessica Leygraaf. Im Alter von 5 Jahren wurde ich vom Pferdevirus befallen. Damals habe ich, ein Stadtkind, im Sommerurlaub das erste Mal ein Pferd berührt und durfte auf dem Weg von der Weide in den Stall auf seinem Rücken sitzen. Das Pferd hieß Carmen. In den folgenden Jahren habe ich Carmen immer im Sommer wieder gesehen. Carmen wurde ca. 33 Jahre alt.
Mit 12 Jahren konnte ich meine Eltern zu Reitstunden überreden. Ich bin viele Jahre geritten.
Doch trotz meiner Faszination für Pferde schien es mir nach dem Abitur nicht möglich, Pferde zu meinem Beruf zu machen. Also studierte ich Biologie und arbeitete Jahre in der Wissenschaftsverwaltung.
Meinen Jugendtraum Pferden zu helfen habe ich nie verloren.
Schließlich bin ich meiner Berufung gefolgt und habe eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin gemacht. Parallel dazu begann auch mein eigener spiritueller Weg.
Ich stellte mir Fragen: Wann beginnt eine Krankheit? Erst mit den körperlichen Symptomen oder schon (Jahre) vorher im feinstofflichen Bereich eines Körpers? Was bedeutet das Wort „ganzheitlich“ in Bezug auf Pferde? Wann befindet sich ein Pferd wirklich in Balance, wann fühlt es sich wohl? Wann ist es auf allen Ebenen seines Seins im Gleichgewicht? Wie kann ein Pferd dabei unterstützt werden?
Aus meiner Sicht bedarf es, um Pferde in der Balance auf allen Ebenen zu erhalten oder um diese wieder herzustellen, der Einbeziehung von Körper, Geist und Seele des Pferdes – genau wie beim Menschen.
